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Zustellung unerwünscht

Lenz schawenzelt durch den Siedlungsraum und entdeckt an einer Tür eine folgenschwere Botschaft (Kursives ist mit kleinen Piktogrammen verdeutlicht):

WARNUNG! WARNING!
Bei weiteren Verstößen gegen das „KEINE WERBUNG“-Schild behalten wir uns nach DSGVO Art.7 Abs.1* folgende Maßnahme vor:
Eine hochnotpeinliche inquisitorische Befragung des Wiederholungstäters nach Art.15 DSGVO**.
Hernach Verwandlung des Delinquenten in eine hässliche Kröte:
Reklame = Kröte = Topf über Lagerfeuer
die wir kochen & verspeisen werden.
Passen Sie auf sich auf.
Wir haben immer Hunger.
Vampirgesicht, Vampirgesicht, Vampirgesicht

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Anmerkung des Schawenzelnden:

*Art. 7 Bedingungen für die Einwilligung

Beruht die Verarbeitung auf einer Einwilligung, muss der Verantwortliche nachweisen können, dass die betroffene Person in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten eingewilligt hat.

** Art.15 Auskunftsrecht der betreffenden Person

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden; ist dies der Fall, so hat sie ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten.

Der schönste Beginn einer Pandemie, den wir jemals erlebt haben

Unter literweise Sonnenschein arbeitet ein Heer von Heimoffizieren für den eigenen Arbeitsplatzerhalt. Immunitäts-Neid ist noch nicht virulent, denn bald sind weltweit alle Staatsgebiete abgeriegelt. Es ist alles Risikogebiet und drückt den sonnengebräunten Konsumenten ins ausgelastete Netz. Wir liebt uns und ist Menschheit. Es vermisst uns.

Die verwegenen Abenteuer des unerschütterlichen Bohnenlanghart

Rettichbreitzart, Erzrivalin von Bohnenlanghart – ein Tomatenwestern

Die endlosen Weiten der staubigen Landstraße waren schon immer Bohnenlangharts Zuhause gewesen. Dort fühlte er sich sicher, dort kannte er sich aus. Doch diesmal war es anders. Das konnte er deutlich am linken Nasenflügel spüren. Immer wenn der unmerklich flatterte, dann stimmte irgendetwas ganz und gar nicht. Das roch nach einem Hinterhalt, nach einem verdammt raffinierten Hinterhalt! Etwas blendete ihn. Da lag ein Metallstück im Staub, eine Brosche. Sofort erkannte er die miniaturisierten Nachbildungen von zweigekreuzten Le Mat-Hinterladerrevolvern für Stiftzünderpatronen wieder. Wie konnte das sein? War das etwa …?!? Und schon schnappte die Falle zu. Bohnenlanghart hatte keine Zeit zu handeln und ehe er es sich versah, lag er gefesselt am Boden. Rettichbreitzart beugte sich grinsend über ihn: „Na, mein Guter, mit mir hast du wohl nicht gerechnet?“ Sie lachte meckernd. Und sie hatte recht. Mit ihr hatte er ganz und gar nicht gerechnet.

Torfbrot und Rehbrett erkennen an – Dienstweg

Für den eingefleischten Fan ist es kaum zu fassen: Torfbrot und Rehbrett haben ein neues Album veröffentlicht! Und was für eins! Es kommt mit dem schlichten Titel Dienstweg – Betreten verboten daher, wird die Entwicklung der internationalen Klanggeschichte aber vermutlich die kommenden Jahrzehnte prägen wie kein anderes Werk im Nachkriegsdeutschland. Torfbrot und Rehbrett haben sich selbst getroffen, um darüber zu berichten und sind immer noch sichtlich überwältigt. „Das war ja schon während der Aufnahmen ein unbeschreibliches Gefühl, aber jetzt … man kann es kaum in Worte fassen!“, so Torben Brot in einer kritischen Selbstbefragung. Auch René Brett gibt sich bescheiden: „Wie man sich mit seiner eigenen Kreation derart beeindrucken kann, ist mir immer noch ein Rätsel.“

Sie haben es also getan. Und es ist genau das richtige für diesen Herbst. Und für den kommenden. Und weit darüber hinaus!

Die bewegenden Abenteuer des unerschrockenen Bohnenlanghart

Bohnenlanghart – ein Tomatenwestern

Bohnenlanghart war nicht allein. Das konnte er riechen. Seine Gegner hatten sich gut versteckt, doch sie waren hier. Lautlos bewegte er sich durch den flirrenden Staub der Landstraße. Bohnenlanghart war nicht selten in eine solche Situation geraten und er konnte sich auf seine Instinkte verlassen. Ein Rascheln, eine schnelle Bewegung, ein Schuss! Da lag der Halunke auch schon im Dreck und rührte sich nicht mehr. „Einer weniger!“, dachte Bohnenlanghart in seiner unvergleichlichen Fünfsilbigkeit und schlich vorsichtig weiter.

Unpersönliches aus dem eigenen Traumgeschehen

Am 20. Januar diesen Jahres ist Lenz in eine Welt hinabgestiegen, die sich während seines Schlafes in seinem Verstand zusammenfügte. Als Berater des Präsidenten Trump konnte er miterleben wie dieser eine furchtbare Angst vor Eichhörnchen entwickelte. Um der alles beherrschenden Misere Herr zu werden, unternahmen Lenz und der Präsident – selbstverständlich von allerlei Sicherheitspersonal begleitet – einen Ausflug zu einer abgelegenen Straße in einem Laubmischwald. Dort stießen sie auf ein reifengeplättetes Exemplar dieser furchteinflößenden Nager. Der Präsident war überglücklich. Endlich hatte ihm jemand die Verwundbarkeit des scheußlichsten aller Gegner vor Augen geführt. Sofort sollte das Tier vom Asphalt gekratzt und ins weiße Haus mitgenommen werden. Dort, in einer Vitrine an prominenter Stelle kryokonserviert, half es dem Präsidenten fortan die Angst vor der rötlichen Gefahr in den Griff zu bekommen.

(Lenz weist darauf hin, dass der 20. Januar Jahresjubiläum der Amtseinführung Trumps war. Man träumt schließlich nur politisch aktuell.)

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