Archiv der Kategorie: Bauklotzing und Bauliches zum Glotzen

Selbstgeklotztes und Fremdgebautes vom Feinsten.

De nouveau bâtiment – pièce X

Aufgrund eines Versorgungsengpasses in der Produktion ist der momentane Nachschub an angemessen stimulierendem Bildmaterial nicht möglich. An dieser Stelle sollte eigentlich ein Einblick in die Inneneinrichtung eines Pandemie-Überdauerrungshauses gewährt werden. Es wird nachgeliefert, sobald die Produktion wieder anläuft.

Hinter einer Tür – Zukunft trifft Vergangenheit

Lenz drückte sich neulich in einem altehrwürdigen Gebäude rum und kam an eine Tür. Die war interessant behangen und so dachte sich Lenz, dass man da mal dahinterlugen könnte. Gedacht, gemacht und die Klinke gedrückt: Offen! Lenz fand alte Schränke und einen seltsamen, betagten Wagen. Den möchte Lenz dem geneigten Leser nicht vorenthalten. Wer dieses Gefährt wohl schon alles gelenkt haben mag?

Klozunk International

Klozunk International (KI). Eine Bewegung, die für die Ausübung nachhaltig vergänglicher Baukultur eintritt. Wir zeigen uns mit ihr solidarisch und erinnern an unsere Klotzkunde für Fortgeschrittene. Die Klotzmeisterei ist auf diesem Planeten noch nicht zur endgültigen Perfektion gelangt! Da ist noch Kloz nach oben. Das Motto muss darum immer lauten: Live long and klozunk!

Aus den unbekannten Tiefen dieser Welt

Die wuchtige Eichhornfeste Wehrnusshausen, in der Paul Alfred Müller vermutlich bis heute festgehalten wird
Zum neuen Jahr erreicht uns das Foto eines kleinen zoologischen Leckerbissens von Paul Alfred Müller aus Rinteln. Es ist ihm in einer waghalsigen Nacht- und Nebelaktion gelungen zur legendären Eichhornfeste Wehrnusshausen vorzudringen, deren Existenz bisher reine Spekulations seitens einiger Privatgelehrter war. Dort kam es zu der sensationellen Aufnahme, kurz bevor unser geliebter Naturfotograf von den Betreibern der Anlage festgesetzt wurde. Seinem introvertierten, nagerähnlichen Praktikanten gelang mit dem fotografischen Nachweis im letzten Moment und schwer verletzt die Flucht. Von unserem einzigartigen Helden Paul Alfred Müller fehlt seitdem jegliche Spur. Hoffen wir, dass die Kultur der Hauseigentümer wirklich so hoch entwickelt ist wie er bis zuletzt behauptete.

19. November [5]

Welttoilettentag der Vereinten Nationen. Ein sehr reicher Mann hat eine Toilette entwickeln lassen, die autark operieren kann. Wir sind da selbsredend ganz hinternfort! Denn Durchtoilettisierung ist und bleibt der Weg zur Glückseligkeit und zum Weltfrieden. Wir wissen das. Auch Jean-Pierre Meunier grüßt mit einer Installation aus dem fernen Australien. Die Toilette als erfinderische Glanzleistung der Menschheit? Dif-tor Heh Smusma, Sciurus vulgaris!

Forschungsreisende, die unter Echsen hängen

Flottenkommandant Christian Wielka schickt seine echsischen Zeppeline aus, die letzten weißen Flecken auf den Weltkarten unseres Planeten zu erkunden. Lenz ist froh einem dieser formvollendeten Fluggeräte begegnet zu sein. Aktueller Einsatzzweck und Stationierung sind unbekannt, zuletzt jedoch in einer kleinen Buchhandlung auf den kapverdischen Inseln gesichtet. Unser Aufruf an diese unerschrockenen Helden: Bringt frisches Wissen heim!

Mehr zur gesamten Luftflotte unter: www.explorerausstellung.de

De nouveau bâtiment – pièce Ü

pièce Ü
Gerade die Statik besonders kleiner Gebäude hat es in sich. Im Mikroklotzbereich gelten andere physikalische Gesetze als im üblichen gebäudebaulichen Maßstab. Der Allerweltsbauingenieur wird hier unter Umständen die Waffen strecken müssen. Denn es drohen überkragende Hinternellen und selbstverstärkende Fortonanzen.

De nouveau bâtiment – pièce K

pièce K
Das Kaugummi als wandelbare Kleinskulptur ist Quell steter Freude. Vortwährende Transformationsprozesse machen den Kauenden zum kunstschaffenden Dilettanten – zum Chewo- oder Gumograph. Ist das Wohlgeformte hinternfort vom Künstler befreit, finden nicht selten weitere und durchaus gewinnbringende Modifikationen statt. Schuhe und Reifen setzen sich wie von selbst ins Werk. Von den meisten Menschen unbemerkt, werden die Straßen unserer Städte so zu einer megalopolen Staffelei. In äußerst seltenen Fällen sind sich die Bewohner eines Ortes dieses wundersamen Prozesses bewusst. Ist es nicht also an der Zeit, diese kulturelle Leistung in all ihren Facetten entsprechenden zu würdigen?
pièce Kb