Hitherforth XV.

vohShatter, it’s on!
unbrimmbeld Tusked my hearts Colossodon.
thy Monastery Flock unhumps.
so many a Bitter Revelation berunkels
thy Kin-Tree in Warden
since Swiftwatery Cliffs no coverich
at bronkal the hitherfull Jeskai Windscouts.
Disowned by my Ancestor he blimbels.
whilest Rush in Of minor a Battle begouts
in Bloodfire his Mentor gommpers hardest
for thotter Chief Of The Scale unwindsts
a witherfull sprouting Armament Corps.
wherast no Secret Plans might wonner her blisp.
so End Hostilities my margel cries.
but Forest in dwimbel modest much begoust!

Hitherforth XIV.

A fetid runemark of ancestral vengeance
writes into being three typhoid rats.
And smoldering swines return to the earth
to hunt down the weak in valorous stance.
Outcast Prickleboar!
Manifest!
Then touch of moongloves and might of the masses
sends high priest to sleep in Angel’s tomb.
And knightly valour above dismal blackwaters
forthicates visionary gore hither fruit of first tree
Ringwarden owl!
Thopter!
(Let healing hands of possessed jailer read thy bones!)

De nouveau bâtiment – pièce J

piéce JEin gut gemachtes Gebäude weist uns immer auch den Weg. Steht es da, kommen wir – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht an ihm vorbei. Wir müssen uns nach ihm richten, ja sind ihm im Grunde völlig ausgeliefert. Insofern beschneidet es unsere Freiheit und lässt uns in vielfältigen Zwängen zurück. Böses Haus!

25. Mai [2]

TowelArt1

Kunstwickel eines Unbekannten. Die verzierte Magnolie wirkt gelöst.

Welttag des Handtuchs. Der urbane Raum wird per definitionem vom Menschen gestaltet. In kleineren Städten ist seit einiger Zeit ein Phänomen zu beobachten, dass sich mit dem Begriff Urban Towel Art umschreiben lässt. Die Kunst ein Handtuch zu wickeln, findet hier unter jungen Künstlern immer mehr Verbreitung. Ob Baumstämme, Laternenpfähle, stählerne Tore oder ähnliche Einrichtungsgegenstände des öffentlichen Raums, nichts vermag sich dem Zugriff der jungen Handtuchavantgarde zu widersetzen.

TowelArt2

Kniffliger Torhängwickel von Sling N. Sief, einem führenden Urban Towelist.

Behänd wird das Textil geschlungen und schon zeugt ein bunter Fleck im Stadtbild vom unbändigen Gestaltungsdrang der Jugend. Dem betagten Betrachter bleibt die unterschwellige Botschaft dieser hingeklecksten Kunstwerke meist verschlossen, doch sollen schon Wickler älteren Semesters gesichtet worden sein.

So treiben die vorwärts drängenden Heißsporne ihr heiteres Spiel und dem Betrachter steht ein wohlwollendes Staunen gut an, vor diesem munteren Reigen.

De nouveau bâtiment – pièce B

pièce B
Etwaige Invasoren werden es hier schwer haben. Erst die doppelte Entnützelung kann uns die fortschreitende Funktionalisierung unserer Umgebung vor Augen führen. Eine überwucherte Brücke vor einem verwaisten Eingangsportal. Kann es Nützlicheres im Unnützen geben? Oder zusammengefasst: Verunnützelte Brücke entnützelt nutzlose Tür. Nichtsdestotrotz, Minus minus Minus ergibt bekanntlich Minus!

Stahlpfahl im Stamm

 

Stahlpfahl in Stamm
Stahlpfahl steht stramm,
steht stramm im Stamm.
Zärtlich umfasst, eisern umschlungen
hart eingepasst, tief eingedrungen.
Der Stahl steht,
der Pfahl steht,
steht stramm im Stamm.

Ein Mai mit der Elster

ElsternfüßeZum ersten Mai schickt Jean-Pierre Meunier
mit seiner jüngsten Installation
(la pie cassée – rangé)
allen Deutschen
warmherzige Grüße aus dem fernen Süden
Frankreichs.
Mögen beide Völker
noch lange und friedlich,
unter der vereinten Sonne Europas,
lieben, leben und arbeiten.

De nouveau bâtiment – pièce L

pièce L
Auf der Treppe entscheidet sich unsere Existenz. Als Verbindungsraum von Außenwelt und Innenausstattung, aber auch zwischen den Räumen, ist diese aufregende Form der künstlichen Kantigkeit zumeist in schlichtem Stahlbeton zu besichtigen. Ob linoleumglänzend oder fliesensatt, Treppen sind wahre Meister der Höhendifferenz. Wir besteigen sie, gleiten auf ihren Geländern dahin und träumen nachts von einem besseren Treppenhaus. – Wendeltrepp, ick hör dir trapsen.